La Mélodie – Der Klang von Paris

Nun fällt es mir unfassbar schwer, nicht zu spoilern und euch trotzdem ein paar faszinierende Einblicke in diese unglaubliche, auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte zu geben.

Ich denke, anhand des Kinoplakats dürfte unmissverständlich ersichtlich sein, dass es irgendwas mit Geigen und Paris zu tun hat – da nehme ich glaube nichts vorweg.

Fakt ist: Die Truppe im Film gab es wirklich – und deren Probleme beruhen in erzählfähiger Weise auf echten Begebenheiten, die Regisseur Rachid Hami fürs Kino umfunktioniert hat, ohne dabei aber im wesentlichen die Tatsachen zu verändern.

Fakt ist auch, dass für den Film keine Semiprofessionellen oder gar Leute vom Fach engagiert wurden, sondern jeder einzelne, der da ein Instrument in die Hand nimmt, dies tatsächlich zum ersten Mal in seinem Leben tat.

Der Regisseur wollte, dass jeder einzelne die Geschichte genau so durchlebt, wie es die wahren Identitäten getan haben – und zwar nicht nur, um eine möglichst authentische Schauspielweise zu erzeugen.

Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Aber sowas von!

Es ist unglaublich, dieses Potpourri an Gefühlen, Ängsten, Zweifeln, Selbsthass, Identitätsfindung im Rahmen von Musik durchzumachen, die schlichtweg unhörbar ist! Und das ist nicht etwa ein Film über fanatische Musiker-Fetischisten, die ihre eigene Zunft abfeiern und der Welt in kitschiger Manier zeigen wollen, dass mit Musik alle Probleme lösbar seien. Schwachsinn: Das hier ist großartiges Kino, dass sich ganz dicht neben Eine bretonische Liebe den Platz auf dem Siegertreppchen der Top-Filme dieser Woche gesichert hat!

Man sollte sich unbedingt die Zeit nehmen, ein kleines, gemütliches, kuscheliges Independent-Kino aufsuchen und auf seinem .kinoticket La Mélodie – Der Klang von Paris stehen haben – danach ist man ganz sicher nicht enttäuscht.

 

.kinoticket-Empfehlung: Ein französisches Meisterwerk, dass die Ursprünge der Musik erkundet und den Zuschauer auf eine ganz besondere Reise zur Findung der eigenen Identität schickt – und das umgeben von Problemen.

Nicht nur die Geschichte ist wahr, sondern auch die cineastische Umsetzung wurde authentisch und ohne Profis verwirklicht – und das Ergebnis sorgte bei der Pressevorführung komplett für großartiges Staunen!

Ein Film, der sich definitiv anzusehen lohnt!

 

Nachspann
liefert keine weiteren Szenen, sondern blendet nach dem Text ganz normal ins Schwarze.

Kinostart: 21. Dezember 2017

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Ein Gedanke zu “La Mélodie – Der Klang von Paris

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