LION – Der lange Weg nach Hause

Lion erzählt die autobiografische Geschichte eines Mannes, der schier Unglaubliches erlebt hat.

Sehr ruhig, melodramatisch und mit sehr zeitverschwenderischer Kameraführung begleitet man hier die ins Herz gehende Story, die an Echtzeit und Authentizität nicht zu überbieten ist.

Die Jungdarsteller sind herausragend, man fühlt mit ihnen und kann sich gut in die absonderlichen Verhältnisse hineinversetzen.

Desweiteren gibt Lion nun endlich mal positive und reflektierte Nutzungsmöglichkeiten moderner Medien im Alltag preis und zeigt, dass an dem, woran sich die öffentlichen Medien und Publikationen oft stoßen, nicht nur Negatives ist.

Auch der Sound im Film ist hervorragend, defensiv und begleitend ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Man findet sich selbst in einem Potpourri der Gefühle wieder, die wunderschön tragend die herzzerreißende Geschichte umschmeicheln und hier nicht nur mit beeindruckenden Bildern aufwarten, sondern auch drehtechnische Meisterleistungen beinhalten.

Beispielsweise wurde der Bahnhof „Howrah-Station“ in Kalkutta komplett kontrolliert, um hier einige Szenen zu drehen. Dieser Bahnhof gleicht der Grand Central Station in New York mit Millionen von Menschen. (Quelle: Presseheft von Universum Film)

Die Ergebnisse im Film beeindrucken in jederlei Hinsicht und liefern nicht nur Gefühlskino mit hohem Anspruch, sondern auch eine wahre Geschichte, die bereits als Buchform die Massen der Leser erreicht hat.

 

.kinoticket-Empfehlung: Wer auch immer die Chance hat, sollte sich definitiv die Mühe machen und den Film im Kino anschauen.

Die Abgeschnittenheit zur Außenwelt ist hier von großer Bedeutung, da man nur so die Möglichkeit hat, sich ganz auf die Erzählung einzulassen und sich von jeder Form von Störung distanzieren sollte, um das Gesamterlebnis nicht zu verletzen.

Die Darsteller spielen derart echt, dass einem in vielen Situationen die Gänsehaut über den ganzen Körper läuft und der Film als ganzes bleibt gewiss als positiver Eindruck im Gedächtnis haften.

Reingehen!

 

Nachspann
Hier lohnt Sitzenbleiben bis ganz zum Schluss, denn der Abspann ist nicht nur mit Bildern gespickt, sondern es folgt auch noch eine After-Credits-Szene.

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Ein Gedanke zu “LION – Der lange Weg nach Hause

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