Resident Evil: The Final Chapter (3D)

Es war der Film, auf den ich mich dieses Jahr am meisten gefreut habe. Angefangen mit Resident Evil als kleines Horror-Franchise entpuppte sich die Realverfilmung des Computerspieles schon bald zum Publikumsliebling und zog zahlreiche Nachzüglerfilme auf die Bildfläche, von denen der eine gut, andere mittelmäßig und manche auch Flops waren (dafür aber gutes 3D aufwiesen). Wie so oft halt.

Das Kino der heutigen Zeit hat sich ja mittlerweile dahingehend etabliert, dass trotz aufwendiger Technik wieder mehr Wert auf Inhalte gelegt werden und man so insgesamt einen Film etablieren kann, der sowohl technisch einwandfrei ist als auch durch Inhalte überzeugen kann.

Eins mal vorweg: mir hat der krönende Abschluss dieser Filmreihe sehr gut gefallen.

Das Intro für diejenigen, die jetzt erst einsteigen und von der Vorgeschichte überhaupt nichts wissen, kommt überzeugend daher und bringt nicht nur vergangene Momente wieder zurück in die Gegenwart, sondern beschleunigt auch gleich das Erzähltempo auf die notwendige Actionfilm-Geschwindigkeit. Getreu dem Motto: Es ist unser letzter Film, endlich haben wir nichts mehr zu verlieren, also ab in die vollen!

Das macht in den ersten 10-20 Minuten auch richtig Spaß, kippelt dann aber teilweise etwas zu stark Richtung Übertreibung ab, was die Soundeffekte und typischen Resident Evil-Schockmomente angeht. Hier fand ich die Akkustik teils etwas zu krass aufgedreht, so dass sich diese Szenen etwas zu sehr aus der Gänze lösen und das harmonische Zusammenspiel nicht mehr vollends gegeben ist.

Die ausgewählten Monster sind jedoch klasse und der Finalfilm toppt damit noch einmal seinen Erfindergeist und beweist, dass Horror durchaus als massentaugliches Genre existieren kann, ohne dabei nur die Nische anzusprechen.

Die Eigenmarke lebt und selbst im Vergleich zu Underworld hat man in diesem Fall alles richtig gemacht. Der Speed stimmt, die Welt als solches ist etwas pompöser geworden und die Szenen sehr viel imposanter und durchaus eines Abschlusses würdig.

Dass hierbei jetzt keine neuen Charaktere mehr aufgebaut werden oder man sich ewig Zeit dafür nimmt, bekannten Persönlichkeiten noch mehr Profil zu vermitteln, versteht sich bei mir fast schon von selbst. Dafür sind die gezeigten Szenen beeindruckend und: absolut uneingeschränkt 3D-würdig. Im Ernst: diesmal haut es einen echt um.

Dass dann hier eben nicht mehr nur 2-3 Monster rumrennen, sondern man tatsächlich noch einmal alles gibt, ist deutlich zu spüren und macht für mich als Fan auch richtig Spaß.

Ich denke, Fans dieser Filmreihe wird der aktuelle und letzte Titel auf jeden Fall ansprechen. Obwohl man im Mittelteil durchaus etwas seine Längen hat, liefert man dafür aber ein geniales Ende und damit einen wunderschönen und respektvollen Abschluss dieser durchaus einzigartigen Filmserie.

Der Look und Style hat bei mir genauso gepunktet, wie das Momentum in den Angriffsszenen und das Zusammenspiel von Horror, Style und Science Fiction wird zum Ende nochmals auf seinen Höhepunkt geführt.

 

.kinoticket-Empfehlung: Reingehen sollte man auf jeden Fall, auch wenn man die vorherigen Teile nicht kennt.

Was hier geboten wird, ist Action, eine passable Story und etwas vollständig Eigenes, das nichts von anderen abkupfert oder sich mit irgendwem messen muss.

Der Spielegeist lebt im letzten Teil nochmal richtig auf und projiziert die düstere Endzeitstimmung in allerbesten Bildern, wahnsinnig gutem 3D und überzeugender Action auf die Leinwand.

Ein Genuss für die Sinne, sofern man auf spektakuläre Endzeit-Action steht.

 

Nachspann
Verbirgt hier nochmal eine akustische Überraschung.

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Ein Gedanke zu “Resident Evil: The Final Chapter (3D)

  1. Pingback: Score – Eine Geschichte der Filmmusik | .kinoticket-blog.de

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