Der 100. Beitrag: Dann werden wir mal persönlich (inkl. Gewinnspiel)

So meine Lieben,

es ist soweit: Packt den Champagner aus, werft die Störenfriede aus den Zimmern, schließt die Fensterläden und lasset die Spiele beginnen – wir feiern gemeinsam den 100. Beitrag dieses kleinen beschaulichen Blogs!

Wahnsinn!

Schon als kleines Kind hatte ich extrem viel Vergnügen an bewegten Bildern und konnte es kaum erwarten, wieder und wieder einen neuen Film zu sehen. Der erste Titel auf damals noch VHS war Auf der Flucht mit Harrison Ford in der Hauptrolle.

Den ersten Streifen im Kino belebte Mr. Bean in seinem ultimativen Katastrophenfilm in einem Kino in meinem damaligen Kaff, dessen Pforten inzwischen geschlossen sind.

In der Zwischenzeit habe ich unzählige Kinosäle von innen besichtigt, unzählbar viele Filme gesehen und mich in meinem Bekanntenkreis zu einem lebenden Filmlexikon avanciert. Beschreibe kurz eine Szene und ich sage dir in 2 Sekunden, zu welchem Film sie gehört.

Viele von ihnen wollten mich oft zu Wetten, dass ..? schicken, wo ich dann kurze Ausschnitte gezeigt kriege und den dazu passenden Film hätte sagen … oder in abgewandelter Form das gleiche mit diversen Studiologos hätte machen sollen.

Manche zweifeln heute immer noch daran, dass ich wirklich jeden Film, den ich jemals gesehen habe, auswendig kenne – auch darin habe ich mich in meinem persönlichen Umfeld schon des öfteren beweisen können.

Ja, ich habe eine totale Filmmacke und kenne keine bessere Art, um abzuschalten, Gefühle zu verarbeiten oder einfach nur einen schönen Abend allein oder mit Freunden und Familie zu verbringen. Filme sind für mich schon seit jeher das allergrößte.

Zu Beginn diesen Jahres habe ich mir dann eine Kinoflatrate zugelegt, die es mir ermöglicht, ohne Aufpreis jeden Film meiner Wahl anzuschauen und euch – dank Sneak Previews, Testscreenings und dem permanenten Abgrasen der Neuerscheinungen – bereits im Vorfeld darüber zu berichten, ob sich ein Titel im Kino tatsächlich lohnt oder nicht.

 

Meine Devise dabei:

Nicht spoilern. Nichts ist ärgerlicher, als wenn irgend so ein Vollidiot in einem Text vor aktuellem Kinostart bereits Handlung und Ende eines Films verrät und somit den kompletten Sehspaß verdirbt. Meine Texte sind garantiert spoilerfrei und dürfen von jedem Interessierten ohne Angst gelesen werden.

Sei subjektiv. Was bringt einem eine abgekartete Lüge aus dem Kartell aus Medien, Korruption und Geldgeilheit, wo Meinungen gekauft oder möglichst wikipediahaft alles neutral und gleichgestellt berichtet wird? Nichts. Ich sehe, ich bewerte und ich schreibe darüber. Lerne meinen Style und du hast dein ganz persönliches Filmbarometer. Dir gefällt ein Film überhaupt nicht, den ich hier in den Himmel lobe? Dann ist das höchstwahrscheinlich öfters der Fall und du kannst andere Filme, die mir gefallen, genauso in den Wind schießen und gehst besser in die, die bei mir negative Kritiken erhalten.

Meinungsbildend. Es gibt nichts, was ich mehr hasse, als das ständige Achtgeben auf alle möglichen Parameter, um ja keinen zu verletzen. So etwas tötet jegliche Individualität und macht aus einer ehrlichen Aussage nur einen Haufen Mist.

Aus diesem Grund schreibe ich hier keine Pressemitteilungen für diverse Filmstudios, sondern berichte über die ganz persönlichen Erfahrungen im Kino und hänge daran eine subjektive Kritik und persönliche Empfehlung. Wichtig für mich ist nicht das Pro und Kontra, sondern das persönliche Gefühl, das sich beim Schauen einstellt und andere vielleicht sogar mitreißt.

Niemand braucht Roboter. Kino ist für echte Gefühle und Emotionen gemacht – und genau die versuche ich, auch bei meinen Lesern hervorzurufen.

 

Das Jahr 2015 hat für mich den Ausschlag gegeben, zum einen meine Erfahrungen selbst zu verwursten, zum anderen, mein Umfeld und euch alle an den Errungenschaften teilhaben zu lassen, die ich dank dieser Flatrate genieße: Dieses Blog wurde geboren.

Anfangs noch im Teststadium entwickelte sich mit der Zeit ein kontinuierlicher Peak, mit dem die neuen Filme nun erscheinen. Mein Ziel: Alle zwei Tage einen neuen Kinofilm vorzustellen, der möglichst zeitnah die Neuerscheinungen der Woche vorstellt und euch somit als Barometer dienen kann, insofern ihr beabsichtigt, einen Kinoabend zu erleben.

Begonnen hat alles mit der Vorstellung von Baymax – Riesiges Robowabohu, aus der bis zum heutigen Zeitpunkt exakt 155 Kinovorstellungen geworden sind, für die ich jedesmal mindestens 158 km (eine Strecke) zurücklege, um ins Kino meiner Wahl zu kommen, das bild- und soundtechnisch mit meinem Heimkino mithalten kann.

 

Die Top 10 der besten Filme für mich dieses Jahr lautet wie folgt:

1. Mad Max – Fury Road: Außergewöhnlich harte Action, trifft mich persönlich zutiefst im Herzen und verkörpert als Ganzes einen Film, von dem ich glaube, dass der Regisseur in mein Innerstes geschaut und meine Gefühle verfilmt hat.

2. Coconut Hero: Selten habe ich mit einem Hauptdarsteller so mitgelitten und wurde so extrem tief in den Sog der Tränen gezogen wie hier.

3. Sicario: Mich mit dauerhaft offenem Mund im Kino sitzend zu erleben – bei diesem Film bislang 2x die Chance gehabt.

4. Run All Night: Die Sphäre und Stimmungen, die nicht nur vom Soundtrack dieses Films hervorgerufen wurden: Einmalig! Der machte in den 23 Uhr-Vorstellungen jedesmal so richtig Spaß!

5. Love & Mercy: Vielschichtig, persönlich, nah: So hat man Musik noch nie erlebt. Hat mich sehr ergriffen und absolut erreicht.

6. Escobar – Paradise LostJosh Hutcherson gibt nicht nur in Mainstream-Mehrteilern eine gute Figur ab, sondern führt einen hier an die Abgründe der Drogenkartelle. Eine Geschichte, die ihresgleichen sucht und mit Bildern in Welten entführt, die mir persönlich mehr als gut gefallen.

7. Vacation – Wir sind die Grisworlds: Blödsinn, ohne peinlich zu sein: Hier habe ich schon beim Vorspann herzhaft gelacht. Für mich der Sommerfilm des Jahres.

8. Alles steht Kopf: Sensationell, was Disney und Pixar aus dieser Idee rausgekitzelt haben. So viel Spaß hatte man bei animierten Filmen schon lange nicht mehr.

9. Die Augen des Engels: Ist irgendwie in der Masse untergegangen: Ein tiefer Einblick in die Gestaltung von Medien, Nachrichten, Mordaufklärung, visualisiert mit beeindruckenden Bildern einer traumhaften, italienischen Kulisse.

10. Unknown User: Horrorkino der anderen Art: Mit so wenig Hilfsmitteln einen so mitreißenden Streifen zu gestalten, der selbst mir zeitweise die Gänsehaut auf dem Rücken spazieren schickt – der Überraschungserfolg, was die „böse Rubrik“ angeht.

 

Doch nicht jede Vorstellung ist purer Genuss, es gibt auch manchmal den berühmten Griff ins Klo. Hier sind meine bisherigen Top 5 der qualvollsten Filme diesen Jahres:

1. It Follows: Meiner Meinung nach alles falsch gemacht, was falsch zu machen geht: Pointe zu Beginn, Langeweile, dumme Geschichtsführung – selten war ein Film so irre und abgedreht, wie hier.

2. Warte, bis es dunkel wird: Hat vielleicht in den 60er Jahren funktioniert, kredenzt heute aber nur Langeweile. Die Zeit durchzuhalten war für mich eine Qual.

3. The Visit: Grausame Kameraführung, langweilige Einführung, profillose Charaktere – bis auf ein, zwei lustige Szenen nichts packendes dabei.

4. Gespensterjäger: Ich kann Kinderfilmen viel abgewinnen, finde sie manchmal sogar erhabener als Erwachsenenkost, die zeitgleich läuft, aber das hier war überdrehter Mist, der langweilte und schlecht gespielt wurde. Gähn.

5. Pixels: Budgetreiches Potenzial in den Sand gesetzt durch hirnlose Komik, die keinerlei Liebe zum Spiel aufwies, sondern eher mit peinlichem Humor beschämte.

 

Die Blockbusterenttäuschungen des Jahres sind für mich bis jetzt:

1. Die Bestimmung – Insurgent: Trotz beeindruckender Kulisse in noch beeindruckenderem 3D: Der Schauspielgeist und die Dialoge in diesem Film waren der größte Mist.

2. Fantastic Four: So setzt man Milliarden in den Sand: Langweilige Story, lieblos aufgearbeitet und ohne jegliche Überraschungen und Antrieb.

3. Terminator: Genisys: Trotz altem Arny völlig charmebefreit und auch in Sachen Action eher eine Enttäuschung als die Wucht in Tüten.

 

Aber nun genug der Statistiken, das Jahr ist noch nicht vorüber und es gibt noch viele der Filme, die gesichtet und bewertet werden möchten.

Aus diesem Grund habe ich es nun amtlich gemacht und meinem bisherigen Nischenblog eine richtige Domain spendiert:

www.kinoticket-blog.de

Ihr dürft eure Favoriten also aktualisieren und diese Adresse gerne an Freunde und Bekannte weiterempfehlen oder in den sozialen Netzwerken teilen.

Kommen wir nun also zum schönsten Teil dieses Beitrags – der Verlosung.

 

Um euch grundsätzlich zu qualifizieren, solltet ihr die Adresse www.kinoticket-blog.de auf Facebook, Twitter oder Google+ in eurer Timeline geteilt oder gepostet haben.

Einen Permalink zu eurem Post schreibt ihr bitte an mich und beantwortet dazu die folgenden Fragen via E-Mail an benjamin.klob@gmx.de (Achtung: Antworten innerhalb der Kommentare werden gelöscht und nehmen nicht an der Verlosung teil!):

1. Was glaubt ihr, welcher Titel auf dem Soundtrack von Mad Max – Fury Road gefällt mir am besten?

2. Wie lautet der Titel des Kinoerfolgs aus dem Jahr 2014, in dem die Hauptdarstellerin aus Sicario mit Tom Cruise gemeinsam in die Schlacht zieht?

3. In welchem Land spielt Escobar – Paradise Lost?

4. Welche Farbe haben die „guten Kugeln“ in Alles steht Kopf?

5. Mit welchem Betriebssystem arbeitet Shelley Hennig in Unknown User?

6. Welcher Sport-Adrenalinfilm kommt als Remake voraussichtlich Ende diesen Jahres in die Kinos?

7. Welchen Spitznamen hat der Agentenanwärter im Film Kingsman – The Secret Service?

8. Wie lautet der Film, der als erste Sneak Preview in diesem Blog veröffentlicht wurde, der unter die Kategorie „Horror“ fällt?

9. Wieviele Sneak Previews wurden innerhalb der ersten 100 Einträge gepostet?

10. Was war dein letzter Film, den du im Kino gesehen hast und wie hat er dir gefallen?

 

Zu gewinnen gibt es ein Blu-ray-Package bestehend aus:

Interstellar
(Christopher Nolans grandiosem Meisterwerk
über die Zukunft der menschlichen Rasse)

und

Das Schicksal ist ein mieser Verräter
(ein Film, der gefühlsmäßig unter die Haut geht
und die romantischen Empathiker dieser Welt anspricht)

 

Also schnell die Blog-Domain www.kinoticket-blog.de in einem sozialen Netzwerk teilen, Link davon mitsamt der 10 richtigen Antworten in eine E-Mail an mich schicken und mit etwas Glück gewinnen. Jede Einsendung entspricht einem Los, das in die Ziehungstrommel geworfen wird.

Bonus-Lose abgreifen (Möglichkeit 1): Frage 1 lässt sich nicht explizit recherchieren und ist daher Glückssache. Wer zufällig den richtigen Track trifft, erhält 5 Bonuslose für die Ziehung. Alle anderen erhalten jeweils 1 Los für die Beantwortung dieser Frage.

Bonus-Lose abgreifen (Möglichkeit 2): Solltest du die Blog-Domain nicht nur in einem sozialen Netzwerk teilen, sondern in mehreren, erhältst du für jedes zusätzliche Netzwerk nochmals ein Los mehr in die Trommel. Je mehr Lose man hat, desto höher sind die Gewinnchancen.

Der Sieger wird anschließend via www.random.org unter allen Losen ermittelt und von mir über den Gewinn benachrichtigt. Eine Barauszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen.

Diese Verlosung wird von mir persönlich durchgeführt und finanziert und steht in keinem Verhältnis zu irgendwelchen Studios, Firmen, Marken oder Produkten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Und nun ran an die Arbeit. Alle richtigen Einsendungen, die bis zum 31. Oktober 2015 via E-Mail an mich eingehen, nehmen teil. Der/die Gewinner/in wird dann in der ersten November-Woche bekanntgegeben.

Und nun wünsche ich allen meinen Lesern, E-Mail-Abonnenten und Kino- & Filmfreunden viel Glück.

Auf viele weitere Jahre gefüllt mit prächtigen Kinofilmen, mächtigen Bildern, tiefgründigen Erzählungen und natürlich spoilerfreien Rezensionen hier auf diesem Blog.

Euer Ben von kinoticket-blog.de

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