Insidious – Chapter 3 – Jede Geschichte hat einen Anfang

Zugegeben: Ich hab mich um die ersten beiden Teile von Saw-Macher Leigh Whannell gedrückt und war der Meinung, ich starte „von hinten“ und sattel den Gaul von der falschen Seite auf, weil man dann mit „steigenden Teilen“ nicht enttäuscht, sondern eher positiv überrascht wird.

Im Kino wurde mir versprochen, dass ich bei diesem Film garantiert wach werde und ich muss sagen, dass die ängstlichen Erwartungen, die ich aufgrund von diversen anderen Horrorfilmen dieses Jahres hatte, nicht eintrafen.

Die Story ist zwar in ihrer Basis fantastisch, hat jedoch den riesigen Vorteil, dass sie sich selbst sehr ernst nimmt und sich damit der Zuschauer auch nicht unbedingt verblödet vorkommt, sondern eher authentisch unterhalten wird.

Spannend war auch, dass diesmal der erste Teil des Films für mehr Gänsehautfeeling sorgte und es zum Ende hin unspannender wurde, nachdem es quasi „aufgelöst“ ist. Das Ende fand ich persönlich etwas zu weit ab von der sonstigen Ernstheit des Films, aber ich nehme an – da es sich hier um das Prequel der beiden vorherigen Teile geht – dass da einfach der Bogen zur Startgeschichte gespannt werden musste.

Mit ein paar Szenen konnte man mich während der Spielzeit durchaus kurz zusammenzucken lassen, den ganz großen Wurf, dass eine Angst-Szene die andere jagt und man so kaum zur Ruhe kommt, bleibt aber aus. Alles in allem aber ein sehr hochwertiger, ernstzunehmender Horrorschocker, der weniger auf Gore- und Blutszenen setzt sondern vielmehr die Angst im Kopf ansprechen will – und das auch an vielen Stellen durchaus schafft.

 

.kinoticket-Empfehlung: Freunde der Insidious-Reihe dürften hier sicherlich wieder Spaß haben, wer sich einfach mal einen an Angst-Zucker grenzenden Film anschauen will, ist hiermit auch super bedient.

Für dieses Jahr definitiv der beste Horrorfilm, der im Vergleich zu anderen Gruselfilmen der bislang authentischste und professionellste ist.

Durchaus einen Besuch im Kino wert.

 

Nachspann
Musikalisch der bislang seltsamste Abspann, den ich je gesichtet habe. Zusätzliche Szenen gibt es keine.

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Ein Gedanke zu “Insidious – Chapter 3 – Jede Geschichte hat einen Anfang

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