San Andreas (3D)

Der aufmerksame Blog-Leser wird an dieser Stelle heute wieder eine Sneak Preview erwarten. Da in der Sneak letzte Woche jedoch erneut Spy – Susan Cooper Undercover vorgestellt wurde, den ich im Rahmen der Fun2Night bereits kannte, trumpfen wir heute mit einem neuen Event auf: Dem Männerabend.

Für Katastrophenfilme hab ich ja sowieso was übrig. Klar, dass man mich schon beim ersten Trailer zu San Andreas in der Tasche hatte.

Wieder und wieder mit neuem Material angefixt und schlussendlich auch mit 3D-Trailern war klar, dass ich mir diesen Streifen unbedingt anschauen muss.

Also die Gunst der Stunde genutzt und im Männerabend bereits vor Kinostart zugeschlagen um mir dieses Katastrophen-Epos zu geben.

Erster Eindruck: Wow!

In Sachen Effekte mit Zerstörungswut kann mittlerweile Hollywood keiner mehr das Wasser reichen. Was hier abgeliefert wird, grenzt an Wahnsinn und beeindruckt bereits ganz zu Beginn des Films, als hätten wir hier das superlative Ende eines schlechteren Werks bereits in den ersten zehn Minuten abgefrühstückt.

Ganz im Stile von Katastrophengeschichten gibt es auch hier wieder eine füllend-wirkend-wollende Familienhandlung, die sich durch die gesamte Laufzeit zieht und irgendwie die spektakulären Zerstörungsszenen miteinander verbinden will. Dies gelingt anfangs auch noch sehr gut, driftet dann aber ganz schnell in böse Klischees ab, die zum Ende hin fast schon störend zwischen den sonst absolut beeindruckenden massiv-imposanten Szenen wirken.

Fest steht: Möchtegernkonkurrenten wie The Day after Tomorrow oder 2012 können getrost nach Hause gehen, denn San Andreas setzt hier ganz neue Maßstäbe. Nicht nur in Sachen 3D alles absolut richtig gemacht, sondern auch in punkto “Wir knallen dich bis tief unter die Erde und lassen selbige dann auch noch erschüttern”.

Ja, das war das erste Mal, dass ich zeitweise das Gefühl hatte, im Kino wäre es zu laut. Und dafür braucht es bei mir einiges. Zumal das letzte Drittel des Films quasi mehr oder weniger konsequent aus einer Wucht besteht, für die ich nach Tagen immer noch keine richtigen Worte gefunden habe.

Wäre hier noch eine anständige Story dazu gepackt worden, die sich beispielsweise im politischen Sektor abspielt und zeigt, wie schwierig und problembehaftet die Regulierung einer Katastrophe solchen Ausmaßes ist, würde sogar ich mich auf die Straße stellen und Passanten dieses Werk verkaufen.

So bleibt ein Film, der durch seine abartige Wucht in Sachen Zerstörung und Naturgewalten alles bisher dagewesene in sich vereint und als superlativiertes Machtepos wieder auf die Leinwand spuckt.

 

.kinoticket-Empfehlung: Nicht nur für harte Kerle ein gefundenes Fressen für die Seele, sondern auch für Liebhaber von Naturgewalten und Interessierte an beeindruckenden Zerstörungsszenen ein Film, der hier ganz neue Maßstäbe setzt.

Die Handlung ist zwar verbesserungswürdig, den Film sollte man ob seiner noch nie dagewesenen, epischen Zerstörungswut auf jeden Fall einmal in 3D erlebt haben.

Also löst euer .kinoticket und lasst euch davon beeindrucken, welche Kraft die Natur hat und wie armselig die Menschheit dagegen abstinkt.

 

Nachspann
ist interessanterweise komplett in 3D gehalten.

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4 Gedanken zu “San Andreas (3D)

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